Wertschöpfende Vorhabensarbeit

„Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.“

Auf diesen Seiten dreht sich alles um ein wesentliches Organisations-Entwicklungsthema: Clevere Vorhabensarbeit – hohe Wirksamkeit und zweckmässig hohe Produktivität – in Vorhaben mit einem hohen Grad an Ungewissheit.

Es geht um die Kunst, die richtigen Dinge zu machen (sowas wie Wertmaximierung, Kundennutzen und Aufgabenmix zu steuern) und diese richtig zu machen (sowas wie zügig fertig werden und robust wie auch flexibel zu agieren).

Alles dreht sich hier um den Faktor „Arbeit“ und den Faktor „Mensch“. Es ist ein Rückblick auf die gereiften Ideen, damit verbundene Erwartungen und Enttäuschungen, auf erworbene Erkenntnisse und Erfahrungen in einer inzwischen mehr als ein Jahrzehnt andauernden Erkundungsreise mit der Ambition, eine clevere Organisation von Umsetzungen in einem grösseren Unternehmen zu etablieren.

Diese Texte entstanden, nachdem wir in der Vorhabensarbeit etwas erprobt, inspiziert und angepasst haben. Hier finden sich also keine allgemeingültigen Theorien. Wie alles hat auch jede Erkenntnis seine Zeit, irgendwann und irgendwo entpuppt sich sicher geglaubtes als Irrtum.

„Value Stream Ansatz“

Wir haben unseren Erarbeitungen den Arbeitstitel „Value Stream Ansatz“ gegeben. Vorhabensarbeit unter widrigen Bedingungen (oder nobler ausgedrückt unter Ungewissheit) erfordert Robustheit und Flexibilität. Mindestens gefordert ist Fitness (statt Plan).

Geübte Zusammenarbeit, organisatorische Resilienz, Ideen aus der Agilitäts-Methoden-Ecke, dem Lean-Ansatz, einigen Antifragilitäts-Überlegungen bilden eine gute Basis für Erprobungen. Ein gutes Fundament bietet der Flight-Level-Ansatz mit den Ideen für mehr Fokus und Interaktion in der Zusammenarbeit.

Zusätzlich inspiriert sind diese Erarbeitungen von den Systemtheorie-Überlegungen und insbesondere den Darlegungen zur Dritten Dimension des Organisierens: Kommunikation und Steuerung (Pfiffner).