
Mein Name ist Andreas (Schlunck).
Ich bin seit mehr als 20 Jahren neugierig und vielseitig interessiert beruflich in der Welt der Organisations- und Teamentwicklung, im Projekt-Portfolio-Management wie auch im Product-Lifecycle-Management sowie in der Business Analyse und im Requirements Engineering aktiv.
Einige Jahre war ich als selbstständiger Umsetzungs-Berater tätig, wurde in Vorhaben hinzugezogen, wenn die Strategischen Beratungshäuser ihre Arbeit erledigt und dicke Powerpoint-Präsentationen als Anleitungen zur Umgestaltung der Organisation, von Produkten und Services hinterlegt hatten.
Dieser Arbeit an der Umsetzungs-Organisation gehe ich mit Leidenschaft nach. Mich interessieren die Menschen, ihre Fähigkeiten und Erwartungen, ihre Interaktionen und ihr Gestaltungswille. Die Organisation schafft den Rahmen und somit den Gestaltungsraum, in dem die Umsetzungsarbeit organisiert wird.
Expertise und Erfahrungen
Nachfolgend liste ich meine wesentlichen Aus- und Weiterbildungs-Schwerpunkte auf und die Unternehmen, für die ich tätig werden durfte und in denen ich meine Kenntnisse und Erfahrungen sammeln konnte.
Studienschwerpunkte und Key Learnings
Betriebswirtschaft, 1995 – 1997 Berlin und 2006 – 2009 München – Alles hat einen Preis – Wertschöpfende Projektarbeit
Informatik, 1995 – 1997 Berlin – Umsetzungen brauchen strukturierten Anforderungen – Requirements Engineering
Biologie, 1990 – 1994 Berlin – Organismen sind nicht zentralistisch organisiert – Systemtheorie
Kunst, 1990 – 1994 Berlin – Aufbauen, Verwerfen, Neu aufbauen – Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Weiterbildungs- und Zertifizierungsschwerpunkte und Key Learnings
KI im Management (Uni St. Gallen 2025), KI ist kein Modethema, aber aktuell überwiegen die Automatisierungs-Vorhaben (noch)
Flight Level Design und System Architecture (FL Academy 2019 und 2024), Kommunikation und Steuerung lassen sich einfach organisieren, das Flight Level Modell plus die Grundprinzipien der Zusammenarbeit schaffen ein in der Organisation gut vermittelbaren Ansatz
Psychologie der Führung (ein interaktiver Kurs der ZEIT 2022), der Kurs zeigt, wie Führung jenseits von Command & Control funktionieren kann
Scrum Product Owner (PO1 seit 2018, PO Advanced seit 2020), Product Owner in Kombination mit dem Backlog-Ansatz und systematischer Teamentwicklung schaffen ideale Voraussetzungen für Umsetzungsfokus und erfolgreiche Vorhabensarbeit durch aktive operative Steuerung
Requirements Engineering (CPRE-Zertifizierung seit 2004, CPRE Advanced/Agile seit 2022), gutes Anforderungsmanagement gelingt mit natürlichsprachlichen Methoden (was mit dem KI-Thema sogar noch an Bedeutung gewonnen hat) und UML/Fachmodellen
Projektmanagement nach PMI (PMP-Zertifizierung seit 2005), es gibt ein Vorgehensmodell für Projektarbeit und skalierbare Standards für die darin beschriebenen Phasen
Projektmanagement nach IPMA (IPMA-D-Zertifizierung 2004), es gibt viele Methoden und Techniken, Arbeit zu organisieren
LeSS – Large Scale Scrum (2023), der Ansatz bietet einen einfachen und skalierbaren Ansatz für übergreifende Zusammenarbeit von Vorhaben und Teams
ARIS – Architektur integrierter Informationssysteme für Geschäftsprozessmanagement (2002), ein Vorgang ohne „Output“ hat keinen Wert, der ARIS-Ansatz prägte mein Business Analyse-Verständnis
Tätigkeitsschwerpunkte und Key Learnings
Helvetia Versicherungen 2019 – heute, Organisations- und Teamentwicklung/Business Analyse – Bottom-Up-Organisationsentwicklung im Projekt-Portfolio-Management bewirkt viel – robust funktionierende Ansätze müssen aus dem Team heraus und nach den gleichen agilen Prinzipien entwickelt werden wie Produkte und Services, Digitale Transformation erfordert einen aktiv bewirtschafteten Aufgabenmix, klare Umsetzungsziele und sollte nicht wie Optimierungsarbeit organisiert werden
Julius Blum 2018 (angestellt) Vorarlberg, Organisationsentwicklung/Business Analyse – Produkt-Lifecycle-Management ist mehr als nur ein gutes Verwaltungssystem, es braucht einen guten Mix aus Verwaltern und Gestaltern
thyssenkrupp Presta 2009 – 2017 (angestellt) Liechtenstein, Organisationsentwicklung/Business Analyse – der Aufbau einer grossen Schatten-IT ist recht einfach, wenn man streng Nutzen-orientiert und inkrementell Funktionen von funktionsübergreifendem Interesse schafft, Industrie 4.0 ist mehr als nur eine Mode – Automatisierung verändert die Organisation signifikant, Top-Down-Organisationsentwicklung im Projekt-Portfolio-Management bewirkt wenig
Credit Suisse 2007 – 2008 (selbstständig) Zürich, Business Analyse – der Bau von Kennzahlensysteme beginnt stets mit Daten-Aufräumen, dumme Kennzahlen schaffen keinen Mehrwert, Muster und Trends sind wertvolle Informationen zur Steuerung
Infineon Technologies 2003 – 2007 (selbstständig) München, Business Analyse/Organisationsentwicklung – Chipdesign ist die Kunst, eine Kiste mit Spielsachen so zu ordnen, dass möglichst wenig „Luft“ in der Kiste bleibt und eine Plattform zu bauen ist Teamarbeit
ProSiebenSat.1 Media 2004 – 2007 (selbstständig) München, Business Analyse/Organisationsentwicklung – Durchlaufzeiten sind abhängig von vielen Faktoren, lokale Optimierung löst kein Problem
Gesellschaft für Informatik, 2003 – 2006 München – Gründung und Organisation des Arbeitskreises Requirements Engineering – die Organisation einer Fachgruppe nach dem Pull-Ansatz bedingt vollen Einsatz hinsichtlich attraktiver Angebote und Feedback zur Optimierung
Siemens Netzwerk (ICN) 2002 – 2003 (selbstständig) München, Business Analyse/Projektmanagement – Nichtfunktionale Anforderungen sind kritische Erfolgsfaktoren, IT-Servicemanagement-Standards sind nützlich
Digital Advertising AG 2000 – 2001 (angestellt/selbstständig) München, B2B-Werbeagentur – Webbasierte Applikationen brauchen ein gut organisiertes interdisziplinäres Team, gutes Projektmanagement ist systematisch und fördert die Interaktion im Team
Schwenkert, Kastenhuber und Partner/Paradigma-Software 1998 – 1999 (angestellt) München, B2B-Werbeagentur – Erklärungsbedürftige Produkte und Services brauchen eine eingängige Visualisierung